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Vom Schandfleck zum Schmuckstück

Mit viel Liebe zum Detail wird derzeit das historische Empfängsgebäude in Kohlstetten restauriert

  • Sanierung Bahnhof Kohlstetten Übergabe des Stationsschildes zu Projektbeginn
  • SAB Restaurierung des Empfangsgebaeudes Kohlstetten
  • SAB Restaurierung des Empfangsgebaeudes Kohlstetten
  • SAB Restaurierung des Empfangsgebaeudes Kohlstetten
  • SAB Restaurierung des Empfangsgebaeudes Kohlstetten
  • SAB Restaurierung des Empfangsgebaeudes Kohlstetten
  • SAB Empfangsgebaeude Kohlstetten kurz vor Beginn der Sanierung
  • weckler
  • News
  • 25 Apr

Selbst die größten Optimisten hatten zuletzt die Hoffnung aufgegeben. Seit Jahrzehnten gab der leerstehende Kohlstetter Bahnhof ein jammerwürdiges Bild ab. Schwamm und Moder bemächtigten sich des denkmalgeschützten Gemäuers. Kinder zündelten, Vandalen suchten ihn mehrfach heim. Jahrelang wurden im Winter die Schneehäufen von den Straßenpflügen an die Sommerhalle geschoben. Zuletzt hatte sie dadurch schweren Schaden erlitten. Es schien eine Frage der Zeit, bis das Haus in sich zusammenfallen oder abbrennen würde.

Doch Wunder gibt es immer wieder und eines geschieht derzeit in Kohlstetten: Bärbel und Ulrich Globuschütz aus Lichtenstein haben im vergangenen Jahr das völlig desolate und seit Jahrzehnten ungenutze Empfangsgebäude erworben. Schon recht schnell nach dem Kauf setzten sie ihren Plan, das 1893 errrichtete und ca. 1924 aufgestockte Gebäude zu sanieren und ein Bistro einzurichten, mit dem Segen des Denkmalschutzes in die Tat um. Als noch im Spätsommer 2016 die Bauarbeiten begannen, überreichte Alb-Bahn-Chef Weckler dem Bauherrn und neuen "Nachbarn" das nach einem Sturm aufbewahrte originale Stationsschild und verlieh damit der Freude der gesamten SAB-Belegschaft Ausdruck.  Inzwischen lässt sich erahnen, welches Kleinod hier am entstehen ist. Mit Liebe zum Detail und großem Aufwand muss vieles nach den historischen Zeichnungen neu hergestellt werden, was Witterung und Vandalismus in 40 Jahren des Leerstands und Verfalls haben schwinden lassen.

Mit Ulrich Globuschütz ist ein Bauherr am Werk, der weiß auf was er sich einlässt, der Sachverstand und vor Allem das nötige Herzblut mitbringt. Denn bereits bei der Sanierung des Honauer Bahnhofs war er mit von der Partie, ebenso wie Architekt Uwe Seiferth, der die Arbeiten am Kohlstetter Bahnhof betreut. Rechtzeitig zur 125-Jahr-Feier der Nebenbahn Honau-Münsingen im kommenden Jahr soll das Gebäude wieder strahlen wie einst: In lichtem Ocker und Englischrot, wie alle Bahnhöfe entlang der Schwäbischen Alb-Bahn von der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn errichtet wurden. Dann wird aus dem bisherigen Drang durchzufahren, eine Einladung zu Verweilen.

Bei der Vorbeifahrt mit dem Zug kann man jedenfalls schon jetzt fast täglich die Fortschritte am Haus erkennen und der Blick aus dem Fenster ist von einem Trauerspiel zu einem Freudenfest geworden. Wer hätte das geglaubt!

Kontakt

Reisedienst der
Schwäbischen Alb-Bahn

Bahnhofstraße 8
72525 Münsingen

Tel. +49 (0)7381-5017556 
(Mi. + Fr.: 09:00 – 13:15 Uhr)
Fax +49 (0)7381-921104

reisedienst@alb-bahn.com
www.alb-bahn.com

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